Der Riesling - die Königin der weißen Rebsorten

die Rieslingtraube

Er wächst auf unseren mineralreichen Schieferböden zu einem zartfruchtigen Weißwein heran. Die besonders kleinen Trauben reifen bis spät in den Oktober hinein. Trotz der langen Reifezeit, in der die Trauben viel Aroma entwickeln können, schmeckt der Riesling nicht einseitig süß, sondern bleibt reich an pikanter, natürlicher Fruchtsäure. Trocken ausgebaut, ein idealer Begleiter zu Fisch und weißem Fleisch; halbtrocken und feinherb passend zu fast allen Gerichten – ausser natürlich zum Dessert. Aber dafür gibt es ja die frucht- und edelsüßen Rieslingweine.

Die Rebsorte Kerner - kleine Verwandte des Rieslings

die Kerner Rebe

Die Rebe ist eine Züchtung aus dem roten Trollinger und dem weißen Riesling. Er liebt Böden, die weder zu nass noch zu trocken sind. Nach einer aufwendigen Laubarbeit mit vielen Geiztrieben wächst er in dickschaligen Beeren heran, die früher reif sind als der Riesling. Das Bukett des Kerner ist aromatischer als beim Riesling mit einem leichten Muskatton versehen.

Die Müller-Thurgau Rebe - Rivaner

die Müller-Thurgau Rebe

Sie ist eine Kreuzung zwischen der Riesling und der Silvanerrebe, daher das Synonym „Rivaner“, das häufig für trockene und halbtrockene Weine verwendet wird. Die Reben reifen früh und bringen große Ertragsmengen. Die Sorte Müller-Thurgau besitzt trotz ihrer geringen Säure einen fruchtigen Charakter.